Kaspersky gibt Ransomware-Opfern Tipps

Opfer von Ransomware können sich von Kaspersky Tipps holen.

Opfer von Ransomware können sich von Kaspersky Tipps holen.

Die Sicherheitsexperten von Kaspersky haben einige Tipps für diejenigen, die Opfer von Ransomware geworden sind. Außerdem macht man Hoffnung darauf, dass künftige Software solche Programme viel effektiver entdeckt.

Ransomware verbreitet sich immer rasanter und wer nicht gut aufpasst, kann schnell Opfer der Malware werden. Dann sind mitunter wichtige Dateien auf dem PC verloren.

Tipps zum Schutz vor Ransomware

Wer Opfer von Ransomware wird, der fragt sich natürlich, was er tun soll. Sollte man das Lösegeld bezahlen? Bringt es was, wenn ich die Festplatte formatiere? Das Unternehmen Kaspersky will allen, die von Ransomware betroffen sind, einige Tipps geben.

Zum einen rät man, dass man auf gar keinen Fall das Lösegeld bezahlen sollte. Niemand weiß, ob die Kriminellen wirklich das Passwort herausrücken, mit dem sich die Dateien wieder entschlüsseln lassen und man kann auch nicht wissen, ob eine Entschlüsselung wirklich funktioniert und die Dateien anschließen auch wieder einwandfrei funktionieren. Außerdem würde es ein Zeichen setzen, wenn man bezahlt. Nämlich, dass die Entwickler der Malware mit ihren Forderungen durchkommen. Dies würde dazu führen, dass noch mehr solcher Schadsoftware in Umlauf kommt. Man sollte auch die Festplatte nicht löschen. Denn in vielen Fällen sei es so, dass man nicht sehr lange darauf warten muss, bis der Key zum Entschlüsseln der Dateien öffentlich verfügbar wird. Man müsse einfach etwas Geduld beweisen.

Man sollte allerdings immer regelmäßig Backups von den Festplatten anfertigen. Denn dann ist ein Verlust von Daten nicht ganz so dramatisch und dann kann man auch die Festplatte formatieren und das Backup aufspielen. Außerdem gibt Kaspersky an, dass man regelmäßig an Updates für die eigene Software arbeitet, sodass man den Nutzern immer bessere und effektivere Möglichkeiten zur Verfügung stellen kann, Malware schnell zu finden und unschädlich zu machen. Der beste Schutz ist aber noch immer, im Internet sehr vorsichtig zu sein, nur Websites zu besuchen, die man kennt und keine Anhänge unbekannter E-Mails zu öffnen. /ab

Bild-Quellen: IVAN DAVID GOMEZ ARCE / FLICKR

News Redaktion am Donnerstag, 15.09.2016 16:22 Uhr

Tags: kaspersky malware ransomware

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